Seit meiner frühen Kindheit bin ich blind. Die Welt mit den Händen wahrzunehmen, ist für mich daher selbstverständlich. Diese Form der Aufmerksamkeit prägt auch meine therapeutische Arbeit.
Mein Weg zur Osteopathie begann mit der Kunst. Ich bin ausgebildeter Pianist und Instrumentalpädagoge und arbeite bis heute auch als Musiker und Komponist. Schon früh faszinierte mich die Frage, wie Menschen wahrnehmen, wie Ausdruck entsteht und wie feinste Veränderungen spürbar werden können.
In meiner therapeutischen Arbeit begegnen sich zwei Welten: die präzise Wahrnehmung des Musikers und das medizinische Verständnis des Therapeuten. Spüren, zuhören und Zusammenhänge erkennen.
Ich verstehe Therapie als einen gemeinsamen Prozess. Mein Ziel ist es nicht, den Körper „irgendwie gesund zu machen“, sondern ihn dabei zu unterstützen, seine eigenen Möglichkeiten zur Heilung wiederzufinden.